Zeigt alle 11 Ergebnisse

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Doch bei vielen bleibt die erholsame Nachtruhe auf der Strecke, weil sie am nächsten Morgen mit Schmerzen im Nackenbereich und einer verspannten Halsmuskulatur erwachen.

Einer der Gründe: Kissen haben einen enormen Einfluss auf die Qualität Ihres Schlafes.50% aller Nackenschmerzen lassen sich durch die Wahl des richtigen Kopfkissens vermeiden.Ein Nackenstützkissen verhindert durch seine spezielle Form, dass der Nacken überdehnt wird.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr persönliches Kissenmodell finden und worauf Sie beim Kauf eines passenden Nackenstützkissens unbedingt achten sollten.

Experten-Tipp:
„Je höher die Schlafqualität, desto besser die Lebensqualität.“
Dirk Fischer, Schlaf- und Lifestyle-Experte

Warum ein Nackenstützkissen?

Auch wenn’s hart klingt: Herkömmliche 80 × 80 cm Kissen sind out. Sie sehen auf den ersten Blick kuschelig und bequem aus, doch sie entlasten weder den Schulter-/Nackenbereich, noch unterstützen sie die Wirbelsäule. Das richtige Kopfkissen sollte an der Schulter abschließen und die Halswirbelsäule sowohl in der Seiten-, als auch in der Rückenlage stützen.

Nackenstützkissen sind ergonomisch geformte, anpassungsfähige Kopfkissen. Sie bestehen in der Regel aus elastischen und zugleich stabilen Schäumen wie Naturlatex oder Visco. Nackenstützkissen passen sich der Kopfform an und sollten den Raum zwischen Schulter und Kopf perfekt ausfüllen. Tun sie das nicht, kann es zu unangenehmen Verspannungen im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich kommen.

Entspannt und körpergerecht schlafen – Nackenstützkissen entlasten Ihre Muskulatur und geben Kopf und Nacken den Halt, den sie brauchen.

Nackenstützkissen – Das sollten Sie beachten

Damit ein Nackenstützkissen seinen Zweck erfüllt, sollten einige Faktoren berücksichtigt werden. Schlafposition, Körperstatur, Härtegrad der Matratze und das eigene Empfinden spielen bei den Überlegungen vor dem Kauf eine wichtige Rolle.

Zuallererst sollten Sie darauf achten, dass Kopfkissen und Matratze optimal aufeinander abgestimmt sind. Die Wirbelsäule muss im Liegen die gleiche Form wie im Stehen haben: in Seitenlage gerade – in Rückenlage mit dem natürlichen doppelten S-Schwung. Dabei sollte sie an allen Stellen sanft gestützt werden.

Nackenstützkissen gibt es in verschiedenen Größen, Höhen und Härtegraden; einige sind variabel einstellbar und mit flexiblen Einlegeplatten ausgestattet. Das bedeutet, Materialschichten können aus dem Kissen entnommen und bei Bedarf wieder hinzugefügt werden. Die individuell richtige Kissenhöhe ist abhängig von der Einsinktiefe der Schulter in die Schulterzone. Sinkt die Schulter tief ein, reicht oft ein flaches Kissen, sinkt die Schulter weniger tief ein, muss das Kissen höher bemessen sein.

Bei zu hohen Kissen entsteht zu viel Druck im Nacken. Dies kann zu Kopfschmerzen oder Sensibilitätsstörungen in den Armen führen. Zu flache Kissen bewirken eine Unterdehnung der Halsmuskulatur, was ebenfalls Spannung in der Muskulatur und damit Irritationen der Nerven hervorrufen kann.

Männer benötigen wegen ihrer Schulterbreite in der Regel ein höheres und härteres Kissen; Frauen mit etwas geringerem Körpergewicht und schmaleren Schultern bevorzugen flachere, weiche Nackenstützkissen.

Wer sich schließlich für ein Nackenstützkissen entschieden hat, sollte eine gewisse Eingewöhnungszeit einkalkulieren. Von ein paar Tagen bis zu einem Monat kann es dauern, bis sich der Körper an das neue, ergonomische Liegegefühl gewöhnt hat.

Und für alle, die den Kauf einer neuen Matratze planen, gilt: Wenn sich Härtegrad oder Schlafposition verändern, sollten Sie natürlich auch überprüfen, ob Sie mit Ihrem bisherigen Nackenstützkissen noch richtig liegen.

Experten-Tipp:
„Sie haben chronische Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich? Dann sollten Sie sich auf jeden Fall von einem Arzt untersuchen lassen.“

Dirk Fischer, Schlaf- und Lifestyle-Experte

Welcher Schlaftyp sind Sie: Rücken-, Seiten oder Bauchschläfer?

Jeder Schläfer ist anders. Das heißt, jeder benötigt eine andere Kissenhöhe. Und die Wahl des richtigen Kissens hängt von der individuellen Schlafposition ab.

Die meisten Menschen gehören zur Gruppe der Seitenschläfer. Rund 60% aller Menschen präferieren diese beliebte Schlafposition. Für Seitenschläfer gilt: Kopf und Körper sollten in einer geraden Linie liegen. Beim Schlafen auf der Seite brauchen Sie ein höheres Nackenstützkissen, sodass der Abstand zwischen Kopf, Hals und Schulter optimal ausgefüllt wird. Allerdings darf das Kissen auch nicht zu hoch sein, damit der Nacken nicht überdehnt und die Halswirbelsäule nicht abgeknickt wird.

Doch nicht nur die Höhe ist ausschlaggebend, auch die Härte des Kissens ist entscheidend.

Ein Kissen aus festem Material wie Kalt- oder Komfortschaum unterstützt Ihren Kopf, während sich ein Kissen in Wellenform der Haltung Ihrer Halswirbelsäule anpasst.

Menschen, die gerne auf dem Rücken schlafen, werden Rückenschläfer genannt. Für diese Gruppe empfiehlt es sich, eher auf ein flaches Nackenstützkissen mit weichem bis mittelfestem Stützkomfort zurückzugreifen. Auf diese Weise ist gesichert, dass der Nacken nicht überstreckt wird und die Schultern bequem auf der Matratze liegen.

Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, spielt der Härtegrad der Matratze keine große Rolle, da das Körpergewicht über eine größere Fläche verteilt wird. Mit der richtigen Unterlage – angefangen vom Lattenrost bis hin zum Kissen – ist die Rückenlage die gesündeste Schlafposition. Die natürliche Form der Wirbelsäule wird unterstützt und im Gegensatz zur Seiten- oder Bauchlage wird der Körper nicht an Schwachstellen zusammengedrückt.

Wer zur kleinen Gruppe der Bauchschläfer gehört, entscheidet sich am besten für ein festes, äußerst flaches Nackenstützkissen, da ansonsten die Wirbelsäule überdehnt wird und es zu Nacken- bzw. Schulterverspannungen kommen kann. Weiche und geschmeidige Materialien fühlen sich dabei auf der Haut sehr angenehm an.

Da Bauchschläfer besonders intensiv und nah am Kissen atmen, sollte das Material diesem feuchtwarmen Schlafklima standhalten. Atmungsaktive Werkstoffe, die entstehende Feuchtigkeit schnell verdunsten lassen, sind beim Bauchschläferkissen besonders vorteilhaft.

Resümee:
Nackenstützkissen sind vor allem für Rücken- und Seitenschläfer geeignet. Ob Sie aber auf dem Bauch, dem Rücken oder der Seite schlafen, wichtig ist vor allem, dass die Halswirbelsäule in Verlängerung der restlichen Wirbelsäule auf dem Kissen aufliegt.

So ist Ihr Kopf bequem gebettet und Sie wachen morgens frisch und gestärkt auf.

Nackenstützkissen – Die Materialvielfalt

Nackenstützkissen werden aus flexiblen Materialien gefertigt. Sie beinhalten eine Füllung, die für eine optimale Stützwirkung des Hals- und Nackenbereichs sorgt. Am häufigsten werden Kaltschaum, Visco-Schaum, Latex und Naturlatex als Füllstoffe verwendet. Ausgeklügelte Belüftungssysteme sorgen für eine effektive Klimaregulierung, indem sie die Feuchtigkeit im Kissen an die Raumluft weitergeben.

Jedes Nackenstützkissen ist für unterschiedliche Schlafgewohnheiten ausgelegt. Leichtere Personen wählen gerne Materialien wie z.B. Latex oder Memoryschaum. Die angenehm weiche Oberfläche besitzt einen milden Rückstellwert, sodass fast kein Druck entsteht. Eine formfeste Unterlage bieten Kissen aus reinem Kaltschaum. Sie stabilisieren durch ihre Festigkeit die Halswirbelsäule.

Nackenstützkissen – Richtig pflegen

Damit Sie lange Freude an Ihrem neuen Nackenstützkissen haben, sollten Sie Kissen und Bezug richtig pflegen und dabei die Pflegehinweise des Herstellers beachten. Da Sie nachts schwitzen und über den Kopf die meiste Wärme abgegeben wird, ist eine kontinuierliche Hygiene des Kopfkissens unerlässlich.

Aufgrund der Schaumstoffbefüllung ist es nicht empfehlenswert, ein Nackenstützkissen in der Waschmaschine zu reinigen. Doch Sie können Ihr Kissen mit einem Schutzbezug überziehen und diesen regelmäßig bei 30 bis 60 °C mit einem einfachen Fein- oder Hygienewaschmittel in der Waschmaschine waschen.

Nackenstützkissen wechseln

Täglicher Schlaf hinterlässt seine Spuren: Das Nackenstützkissen verformt sich im Laufe der Zeit und verliert seine Stützkraft.

Bei ordnungsgemäßer Pflege beträgt die wirkungsvolle Nutzungsdauer eines Kissens zwischen drei und fünf Jahren. Danach sollte es erneuert werden. Nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, denn Hautschuppen, Haare und Körperflüssigkeiten tragen dazu bei, dass Hausstaubmilben zu ungebetenen Schlafgästen werden können.

Nackenstützkissen ganz einfach testen

Bei cubiculum haben Sie die Möglichkeit, moderne Nackenstützkissen mitzunehmen und zu Hause zu testen. Das Test-Kissen wird im Geschäft angelegen und entsprechend ausgesucht.

Nach Ablauf von einer Woche können Sie entscheiden, ob Sie das Kissen kaufen oder je nach Erfahrung ein alternatives Nackenstützkissen probieren möchten. Bevor Sie sich für Kissen entscheiden, können Sie zwei weitere Varianten testen.

Unser Testangebot ist für Sie kostenlos – als kleine Aufmerksamkeit erbittet sich das Team von cubiculum eine Spende in Höhe von 5,- € für einen guten Zweck. Aktuell wird das Geld an den Verein „Wirmachenschule e.V.“ weitergeleitet. Der Verein engagiert sich in Myanmar (Südostasien) in Klosterschulen, wo arme Kinder kostenlos in der englischen Sprache unterrichtet werden.

Das cubiculum Service-Angebot auf einen Blick:
• hochwertige, individuell anpassbare Kissen – abgestimmt auf Ihre Anforderungen
• professionelle Beratung
• Probeliegen im Laden
• kostenfreies Probeschlafen zu Hause